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Lernstunden

Der Unterricht ist in folgende Einheiten gegliedert:
– Praktische Ausbildung (Berufserfahrung): 720 Lernstunden
– Präsenzunterricht: 2080 Lernstunden (Lektionen)
– Selbststudium: 280 Lernstunden
– Diplomarbeit: 480 Lernstunden

Praktische Bildung (Berufserfahrung)

Der Studiengang HF Fotografie wird berufsbegleitend durchgeführt. Die Studierenden weisen eine 50%-ige berufliche Tätigkeit im Bereich der Fotografie oder der Gestaltung nach. Von dieser Praxistätigkeit werden 720 Lernstunden dem Studiengang angerechnet.

Präsenzunterricht

Der Präsenzunterricht wird über die drei Studienjahre wie folgt verteilt:
– Pro Schuljahr 39 Schulwochen mit jeweils 16 Lektionen (mit 4 Unterrichtseinheiten zu je 4 Lektionen)
– 4 Intensivwochen mit jeweils 5 Tagen zu 8 Lektionen und 3 Abenden mit 4 Lektionen (total 52 Lektionen pro Intensivwoche)

Im 1., 3., 4. und 5. Semester werden in den Frühjahrs- oder Herbstferien eine Intensivwoche durchgeführt. Diese dienen der Vertiefung eines wichtigen Ausbildungsthemas und der Förderung des direkten Praxisbezugs der Ausbildung. In diesen Wochen werden die überfachlichen Kompetenzen (Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz) gezielt gefördert.

Selbststudium

Im Selbststudium wird der Unterrichtsstoff vertieft. Wir unterscheiden dabei drei verschiedene Formen des Selbststudiums:
– Begleitetes oder geleitetes Selbststudium
– Individuelles Selbststudium
– Freies Selbststudium

Im begleiteten oder geleiteten Selbststudium erfolgt die Initiierung der Arbeitsleistung durch die Lehrperson. Die Studierenden lösen die gestellten Aufgaben und die Dozenten geben ein Feedback (z.B. Auswertung von fotografischen Übungen am nächsten Schultag in der Klasse).

Beim individuellen Selbststudium bearbeiten die Studierenden den Unterrichtsstoff. Sie bestimmen selbst, was sie lernen oder vertiefen möchten. Dieses Selbststudium dient auch der gezielten Vorbereitung des Unterrichts und zur Prüfungsvorbereitung.

Beim freien Selbststudium bearbeiten die Studierenden Themen, die nicht im Lektionenplan vorgesehen sind. Sie erweitern dadurch ihr Wissen und ihre Kompetenzen. Die Dozenten geben im Unterricht dazu gezielte Anregungen und Hinweise.

Für das begleitete und geleitete Selbststudium ist ein zeitlicher Aufwand von wöchentlich ca. drei Lernstunden einzurechnen.

Diplomarbeit/Qualifikationsverfahren

Die Diplomarbeit richtet sich nach den Vorgaben des Rahmenlehrplans Gestaltung und Kunst für Bildungsgänge der höheren Fachschulen. Die Planung, Durchführung und Auswertung ist in einem gesonderten Reglement zum Qualifikationsverfahren festgelegt.

Das Qualifikationsverfahren besteht dabei aus folgenden Teilen:
– Bestehen der internen Zwischenprüfungen
– Erfüllung der Zulassungsbedingungen
– Praxisorientierte Diplomarbeit
– Prüfungsgespräch mit Präsentation